„Der bayerische Immobilienmarkt entwickelte sich im ersten Halbjahr 2026 insgesamt stabil. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum stiegen die Immobilienumsätze um rund 6 %. Dabei verliefen die beiden Quartale jedoch sehr unterschiedlich“, so Prof. Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts. „Während die Marktstimmung zu Beginn des Jahres noch deutlich positiver war und die Erholung des Immobilienmarktes sich fortsetzte, wurde das zweite Quartal maßgeblich von den Folgen des Iran-Kriegs geprägt. Die stark gestiegenen Energiekosten sowie die zunehmenden Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren konjunkturellen Entwicklung belasteten das Marktgeschehen und führten zu einer spürbaren Abschwächung der zuvor beobachteten Dynamik.“
Zu Beginn des Jahres knüpften die Immobilienumsätze in Bayern an den positiven Trend des Vorjahres an und setzten den bereits seit dem 3. Quartal 2025 zu beobachtenden Aufwärtstrend fort. Das 2.Quartal 2026 stand jedoch deutlich unter dem Einfluss der Folgen des Iran-Kriegs. Die zuvor eingesetzte Marktbelebung, die sich in steigenden Immobilienumsätzen widerspiegelte, verlor spürbar an Dynamik. Gegenüber dem Vorquartal gingen die Immobilienumsätze im 2. Quartal 2026 um rund 5 % zurück. Im Halbjahresvergleich zeigte sich der Markt dennoch positiv: Das Transaktionsvolumen lag im 1. Halbjahr 2026 bei insgesamt 28,3 Mrd. €; gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum betrug der Anstieg rund 6 %.
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Quelle:
PM 78 – Immobilienumsätze in Bayern im ersten Halbjahr 2026 mit 6 % im Plus – IVD Süd e.V.