Kaufpreise in Umland-Kreisstädten steigen weiter deutlich an.

Das Marktforschungsinstitut des IVD Süd e.V. hat am 22. Januar 2021 im Rahmen einer Video-Pressekonferenz den traditionellen Spezialbericht für den Wohnimmobilienmarkt im Münchner Umland vorgelegt und die aktuelle Marktlage in den Landkreisen Freising, Erding, Ebersberg, München, Starnberg, Fürstenfeldbruck, Dachau und Bad Tölz-Wolfratshausen analysiert.

Der Kaufmarkt in den Kreisstädten des Münchner Umlands war im Halbjahreszeitraum Frühjahr – Herbst 2020 weiterhin durch ein ansteigendes Preisniveau geprägt. Im Marktsegment der Eigentumswohnungen stach v.a. die ohnehin teuerste Kreisstadt Starnberg mit einem Plus von 6,0 % hervor, gefolgt von Fürstenfeldbruck und Dachau mit jeweils +4,4 %. Lediglich in Freising und Erding fielen die Teuerungsraten mit +1,1 % bzw. +1,0 % moderater aus. Zum Vergleich: Eine Eigentumswohnung in der Landeshauptstadt München kostete im Herbst 2020 im Schnitt +3,2 % mehr als ein halbes Jahr zuvor (alle Werte in dieser Pressemeldung beziehen sich auf Bestandsobjekte im guten Wohnwert).

Häuser zum Kauf erfuhren im aktuellen Untersuchungszeitraum eine ähnliche Entwicklung. Für Einfamilienhäuser legten die Kaufpreise, jeweils von einem relativ günstigen Basisniveau ausgehend, in Ebersberg (+7,2 %) und Fürstenfeldbruck (+4,5 %) massiv zu. Nur in Freising – der zweitteuersten Kreisstadt in diesem Marktsegment – blieb das Preisniveau im Halbjahresvergleich konstant. Bei Doppelhaushälften wurden in allen Kreisstädten Preisanstiege registriert – Spitzenreiter in dieser Marktsparte war Starnberg (+4,5 %), gefolgt von Ebersberg (+3,8 %). In München verteuerten sich Einfamilienhäuser im Betrachtungszeitraum um +5,6 % und Doppelhaushälften um +3,7 %.

Quelle IVD: https://ivd-sued.net/pn-02-ivd-marktbericht-muenchner-umland-wohnimmobilienmarkt-groesstenteils-unbeeindruckt-von-corona-krise/

Realwert-Bayern

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